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- Kurzinfo aus aktuellem Anlass -
20. Januar 2011
Was prüft der VFT?
Kontrollen bei Futter und Lebensmitteln werden in Deutschland von Behörden, gemeinnützigen Organisationen, Einrichtungen der Wirtschaft und in der Futter- und Lebensmittelwirtschaft tätigen Unternehmen durchgeführt. Ausrichtung und Schwerpunkte sind dabei teilweise unterschiedlich. Diese Kontrollen dienen in erster Linie dazu, die Unternehmen anzuhalten, für die Qualität ihrer Produkte Sorge zu tragen und den Verbraucher sowie die Nutztiere vor möglichen Gesundheitsgefahren und die Kunden vor irreführender Täuschung zu schützen.
Der Verein Futtermitteltest (VFT) führt Mischfutterprüfungen im Rahmen von Warentests durch. Durch die Satzung ist die Beprobung und Untersuchung auf Mischfutter, das in Deutschland den Nutztierhaltern angeboten wird, begrenzt. Die Prüfungsergebnisse werden unter Nennung der beprobten Unternehmen veröffentlicht. Die Prüfung dient der Information der Landwirte über verfügbare Mischfutterqualitäten und zielt vor allem auf eine Verbesserung der Ernährung der Nutztiere, unter Berücksichtigung von Tiergesundheit, Tierschutz und Umweltschutz, sowie indirekt auf eine nachhaltige Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte wie Milch, Fleisch und Eier ab.
Dazu analysiert der VFT vor allem wertgebende Inhaltsstoffe und prüft, ob "im Futter drin ist, was draufsteht" und ob "drin ist, was das Nutztier braucht".
Eine Prüfung auf sogenannte "Unerwünschte Stoffe" (Schadstoffe) im Spurenbereich, z.B. Dioxine ist nicht Aufgabe des VFT und kann aus Satzungsgründen und finanziellen Gründen nur in Ausnahmefällen erfolgen.
Futter- und Lebensmittelkontrollen auf Schadstoffe erfolgen als Aufgaben-Schwerpunkt hauptsächlich im Rahmen der amtlichen Überwachung sowie in verschiedenen Prüf- und Zertifizierungssystemen (z.B. Eingangskontrolle beim Hersteller und Handel, stufenübergreifende Kontrollsysteme wie QS sowie Dienstleistern der Branchen etc.).
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